Das KI-Unternehmen Anthropic hat am 22. September 2026 Claude Opus 5.5 angekündigt. Laut Angaben des Anbieters erzielt das neue Modell bei den meisten Aufgaben eine Leistung, die dem Niveau von Claude Fable 5.1 entspricht. Zudem erklärt Anthropic, dass die Betriebskosten im Vergleich zu Opus 5 um 40 Prozent niedriger ausfallen.
Das Unternehmen Runway hat die Funktion Enhance Frame Rate vorgestellt. Nach Angaben des Anbieters können damit beliebige Videos in Bildraten von 25, 30, 48, 60 oder 120 Bildern pro Sekunde umgewandelt werden. Die Funktion unterstützt Auflösungen von bis zu 4K und soll sendefähige sowie auslieferungsbereite Ergebnisse liefern. Das Werkzeug ist laut Runway ab sofort auf der Plattform verfügbar.
Wie Simon Willison unter Berufung auf eine offizielle Ankündigung berichtet, fusionieren Claude Cowork und der Chat zu einem gemeinsamen Claude-Dienst. Die Anwendung soll künftig sowohl einfache Fragen beantworten als auch komplexere Aufgaben übernehmen, selbst wenn das Gerät geschlossen wird. Die Neuerung wird laut der Mitteilung zunächst für Abonnenten der Pro- und Max-Pläne über das Web, Desktop- und Mobil-Apps ausgerollt.
TechCrunch berichtet, dass OpenAI mehrwöchige Gespräche über KI-Sicherheit mit Anthropic und Google DeepMind bestätigt hat. Dies geschehe vor dem Hintergrund, dass das Team des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump Sicherheitsbedenken zurückweise und stattdessen darauf dränge, mit China Schritt zu halten.
TechCrunch berichtet, dass die Mode-App Daydream dank der Veröffentlichung von iOS 27 neue Funktionen erhalten hat. Damit lassen sich gespeicherte Fotos von Outfits in direkt kaufbare Ergebnisse verwandeln. Zudem sei es möglich, über Siri nach Produkten zu suchen, ohne die Anwendung selbst öffnen zu müssen, wie das Portal schreibt.
Von der KI Claude verfasster Produktionscode sollte nach Ansicht von Boris Cherny strengeren Qualitätskriterien unterliegen als menschlicher Code. Wie Cherny laut einem Bericht von Simon Willison erklärte, nutzt Anthropic zahlreiche Schutzmaßnahmen, um dies sicherzustellen. Dazu gehören umfangreiche Lint-Regeln, Tests, von Claude gesteuerte End-to-End-Tests und tägliche Fuzzing-Prozesse. Ergänzt wird dies durch automatisierte Code- und Sicherheitsüberprüfungen sowie automatisiertes Refactoring. Ohne diese Maßnahmen drohe laut Cherny unübersichtlicher Code, der später nur schwer zu warten sei.
Wie das Nachrichtenportal TechCrunch berichtet, hat OpenAI Neuanmeldungen für seine Pro-Abonnements vorübergehend ausgesetzt. Das Unternehmen erklärte, dass Pro-Abonnements die eigenen Systeme am stärksten belasten. Aus diesem Grund werden die Registrierungen pausiert, während zusätzliche Kapazitäten aufgebaut werden.
Ein KI-Video muss nicht mehr nur ein fertiger Clip sein: Runway hat am 3. September GWM Worlds 2 vorgestellt. Die Forschungsvorschau erzeugt nach Herstellerangaben fortlaufend Bild und Ton, während Nutzer die Szene steuern. Umgebung, Figuren und Stil werden vorgegeben; Eingaben verändern danach Handlungen und Kamerabewegungen.
Runway nennt unter anderem interaktive Filme, Spiele und Simulationen als mögliche Anwendungen. Der Unterschied zum üblichen Videogenerator ist anschaulich: Eine Szene läuft nicht zwingend bis zum vorherbestimmten Ende, sondern kann auf Entscheidungen reagieren. Runway demonstriert die Ausgabe in 720p mit 24 Bildern pro Sekunde. Das ist noch kein ausgereiftes Produktionswerkzeug: Der Anbieter beschreibt selbst Schwächen bei schnellen Kameradrehungen und der Konsistenz über längere Zeiträume.
H Company hat am 3. September NeoMME vorgestellt. Die Modelle verarbeiten Text und Bilder gemeinsam und lassen sich für die Suche in visuell aufgebauten Dokumenten einsetzen. Die veröffentlichten Modellgewichte stehen laut Anbieter unter Apache 2.0. Das könnte etwa die Suche in eingescannten Unterlagen erleichtern. Aussagen zu Geschwindigkeit und Speicherbedarf stammen aus der Projektvorstellung; einen eigenen Praxistest haben wir nicht durchgeführt.
MIT News stellt am 2. September drei Forschende vor, deren Arbeit über das MIT-IBM Computing Research Lab in industrielle Projekte einfließt. Ihre Themen reichen von bestärkendem Lernen und KI-Agenten bis zu vertrauenswürdiger KI und Quantenverfahren. Der Beitrag beschreibt Karrierewege und Forschungstransfer. Er ist keine Ankündigung eines allgemein verfügbaren Produkts und kein unabhängiger Wirksamkeitsnachweis für die beschriebenen Ansätze.
Eine am 3. September auf Hugging Face veröffentlichte Anleitung demonstriert, wie ein Modell mit 350 Millionen Parametern gezielt auf strukturierte Ausgaben nachtrainiert werden kann. Im beschriebenen IFStruct-Test steigt das Ergebnis von 22,6 auf 29,7 Prozent. Die Autoren stellen den Ablauf mit TRL und GRPO öffentlich bereit. Gemessen wird die Einhaltung von Ausgabevorgaben; die Zahlen sind kein allgemeiner Intelligenzvergleich und stammen aus dem vorgestellten Versuch.