
In 30 Sekunden
- Siri nutzt in iOS 27 Gemini-Modelle von Google kombiniert mit On-Device-Verarbeitung und Private Cloud Compute.
- Der Assistent kann Bildschirminhalte in Echtzeit analysieren, App-Kontexte verknüpfen und über die Kamera visuelle Fragen beantworten.
- Neue Werkzeuge wie KI-generierte Kurzbefehle erweitern das System, während manche Bildfunktionen in ersten Tests noch inkonsistent arbeiten.
Mit der Veröffentlichung von iOS 27 hat Apple seinen Sprachassistenten grundlegend überarbeitet. Siri AI basiert nun auf Google-Gemini-Modellen in Kombination mit lokaler On-Device-Verarbeitung und Apples Private Cloud Compute. Diese technische Neuausrichtung ermöglicht es dem System, komplexere und mehrstufige Aufgaben auszuführen, die weit über bisherige Standardbefehle wie Wecker oder Timer hinausgehen.
Bildschirm- und App-Kontext im Fokus
Eine zentrale Neuerung ist das Verständnis für Bildschirminhalte in Echtzeit. Siri kann Informationen direkt aus aktuell geöffneten Apps erfassen – beispielsweise Finanzierungsdaten von Unternehmenswebseiten auslesen oder bestimmte Spieler in Sportaufstellungen identifizieren. Zudem verarbeitet der Assistent persönliche Kontexte über verschiedene Systemanwendungen wie E-Mails, Nachrichten und Dateien hinweg. So lassen sich mehrstufige Abläufe anstoßen, etwa das automatische Verfassen einer Rücksende-Nachricht auf Basis vorangegangener Lieferkonversationen.
Ergänzt wird dies durch eine Integration in die Kamera-App. Siri kann dort visuelle Abfragen beantworten, darunter das Erkennen von Getränken in Lokalen oder das Ausgeben von Zubereitungsempfehlungen anhand abfotografierter Kaffeebohnenpackungen. In frühen Vorabversionen traten bei Live- und Sportdaten sowie beim Anlegen von Notizen vereinzelt noch Zuordnungsfehler auf.
Kurzbefehle per Sprache und neue Systemfunktionen
Im Rahmen von Apple Intelligence lassen sich Workflows in der Kurzbefehle-App nun über rein natürlichsprachige Anweisungen erstellen und schrittweise verfeinern, ohne dass Nutzer Ablaufdiagramme manuell konfigurieren müssen. Safari erhält zudem konfigurierbare Überwachungsalarme, die auf Webseitenänderungen wie Preis- oder Datenschutzanpassungen hinweisen. Die Passwörter-App kann Zugangsdaten auf Websites eigenständig und automatisiert aktualisieren.
In der Fotos-App stehen Werkzeuge wie Reframe und Extend sowie ein überarbeiteter Bildradierer bereit. Erste Testerfahrungen zeigen hierbei jedoch, dass Reframe und Extend noch inkonsistente Ergebnisse liefern können, während der Eraser Objekte mit reduzierter Artefaktbildung entfernt.
Zu den weiteren Systemanpassungen zählt eine Tastaturfunktion, die Inhalte der Zwischenablage mit Angabe der Ursprungs-App direkt einfügt. Das Design der Benutzeroberfläche Liquid Glass lässt sich nun stufenlos in der Transparenz regeln. Ein intelligenter Netzwerkwechsel schaltet bei instabilen WLAN-Verbindungen unterbrechungsfrei auf Mobilfunkdaten um. Die Kindersicherung wurde um Zeitpläne, Fernfreigaben für Webseiten und Warnhinweise bei Nacktheitserkennung erweitert. Das Update auf iOS 27 unterstützt Geräte ab dem iPhone 11 sowie das iPhone SE ab der zweiten Generation.
- https://www.winzheng.com/en/article/ios-27-siri-revival
- https://www.techmeme.com/260914/p30?ref=biztoc.com
- https://www.facebook.com/techcrunch/posts/apples-long-delayed-siri-overhaul-is-finally-here-with-ios-27-and-it-changes-how/1428402852486911/
- https://wiretel.in/wwdc-2026-everything-announced-on-siri-ai-ios-27-apple-intelligence-and-more-2/
- https://most.tw/posts/ainews/ios-27-siri-ai-release-2026/
- https://techcrunch.com/2026/09/14/with-ios-27-im-actually-using-siri-again/